Für die Fensterbank außen hält Granit länger und ist bei Regen leise, Aluminium ist leichter, günstiger und schneller eingebaut. Bei Naturstein außen nehmen die meisten 3 cm Stärke, innen reichen meist 2 cm. Wichtiger als das Material sind drei Dinge, die bei beiden stimmen müssen: Gefälle nach außen, genug Überstand mit Tropfkante und ein dichter seitlicher Anschluss an die Laibung.
Wir fertigen Fensterbänke aus Naturstein in unserer Werkstatt in Bonn-Lengsdorf und hören die Frage Granit oder Alu fast bei jedem Neubau und jedem Fenstertausch. Hier die Antworten auf das, was bei Google dazu gefragt wird.
Fensterbank außen: Granit oder Aluminium, was ist besser?
Beides funktioniert, wenn es richtig eingebaut ist. Die Unterschiede liegen im Alltag:
- Geräusch. Aluminium trommelt bei Regen, besonders unter dem Schlafzimmerfenster. Gute Alu-Bänke haben eine Antidröhnbeschichtung auf der Unterseite. Stein ist still.
- Haltbarkeit. Granit verträgt Hagel, eine angelehnte Leiter und jahrzehntelang Frost. Aluminium bekommt Dellen, und wo die Beschichtung beschädigt ist, sieht man es.
- Gewicht und Einbau. Aluminium ist leicht und wird oft gleich vom Fensterbauer mitgesetzt. Granit ist schwer und braucht ein tragfähiges Mörtelbett.
- Temperatur. Aluminium dehnt sich in der Sonne stärker aus und braucht seitliche Abschlussstücke, die das mitmachen. Stein bewegt sich kaum.
- Optik. Aluminium gibt es in Fensterfarbe. Stein passt zu Klinker, Putz und Naturstein-Sockeln und wirkt am Haus schwerer und wertiger.
Für den Preis gilt grob: Aluminium ist im Material günstiger, Stein kostet mehr und hält dafür länger. Eine Zahl nennen wir hier bewusst nicht, weil Maß, Sorte und Kante den Preis stärker bestimmen als das Material allein.

Welcher Naturstein ist für die Fensterbank außen geeignet?
Außen gehört ein dichter, frostbeständiger Stein hin: Granit, Quarzit oder Schiefer. Diese Gesteine nehmen wenig Wasser auf und verwittern kaum. Polierter Marmor wird draußen mit der Zeit matt, helle Kalksteine können durch Regen und Schmutz fleckig werden. Für innen sind Marmor und Kalkstein schön, für außen raten wir zu Hartgestein. Dunkle Granite und Schiefer zeigen Schmutz am wenigsten.
Fensterbank 2 cm oder 3 cm?
- Innen: meist 2 cm. Das reicht für normale Tiefen und sieht leicht aus. 3 cm wirkt massiver und ist sinnvoll, wenn die Bank tief ist oder als Sitzbank genutzt wird.
- Außen: meist 3 cm. Unten wird eine Tropfkante (Wassernase) eingefräst, damit Regen abtropft statt an der Fassade herunterzulaufen. Bei 3 cm bleibt darüber genug Material. Außerdem verträgt die dickere Bank Stöße besser.
Wir fertigen beide Stärken, in Längen nach Ihrem Maß, so weit die Rohtafel reicht. Bis zu zehn Fensterbänke aus Lagermaterial sind meist in zwei bis vier Werktagen fertig, Sondermaterial braucht ab sechs Wochen.
Wie viel Überstand und Gefälle braucht die Außenfensterbank?
Außen steht die Bank drei bis fünf Zentimeter über die fertige Fassade, mit Tropfkante an der Unterseite. Sie braucht deutliches Gefälle nach außen, damit kein Wasser auf ihr stehen bleibt. Die genauen Werte gibt der Fensterhersteller vor, der Einbauer richtet sich danach. Wie man die Maße nimmt, steht in Fensterbank aus Naturstein: So nehmen Sie die Maße richtig.
Warum bekommt die Fassade unter der Fensterbank dunkle Streifen?
Fast immer, weil das Wasser nicht frei abtropft. Zu wenig Überstand, keine Tropfkante oder fehlende seitliche Aufkantung, und das Regenwasser läuft an den Ecken die Wand herunter. Das passiert mit Alu genauso wie mit Stein. Der Fehler liegt im Maß und im Einbau, nicht im Material.

Wer baut die Fensterbank ein?
Wir fertigen, eingebaut wird von Ihrem Fensterbauer, Steinmetz oder Fliesenleger. Unter die Bank gehört eine Abdichtung, an das Fenster ein dichter Anschluss, an die Laibung eine elastische Fuge mit Natursteinsilikon. Welcher Mörtel und welche Fuge, steht in Fensterbank einbauen, warum es Natursteinsilikon sein muss, in Welches Silikon für Naturstein? Haben Sie noch keinen Handwerker, fragen Sie an der Theke nach Betrieben aus unserem Handwerkernetz.
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